Danksagung Spendenaktion 2020

Liebe Heinzenbeer'lerinnen und Heinzenbeer'ler!


Wieder einmal habt Ihr es bewiesen. Der SV Heinzenbeer ist ein Verein mit viel, viel Herz und tollem sozialem Engagement. Wir sind einfach nur überwältigt und stolz darauf, wie viel wir alle dieses Jahr gespendet haben – WAHNSINN!!!!!


Für die Spendenaktion „Lisa 2020“ sind auf unserem Vereinskonto insgesamt € 2.440,- eingegangen! Wie bereits angekündigt haben diesen Betrag verdoppelt und kommen somit gesamt auf einen Spendenbetrag von € 4.880,-.


Ganz ehrlich, mit so viel haben wir nicht gerechnet und auch nicht der Verein „Stunde des Herzens“. Deshalb haben wir gemeinsam mit Joe Fritsche von „Stunde des Herzens“ entschieden, dass wir unsere Spende auf 2 Familien aufteilen.


Alexander Koblinger und ich haben am Freitag die elfjährige Magdalena in Lustenau besucht, um ihr und ihrer Familie die Spende mit einer Weihnachtskarte zu übergeben. Magdalena leidet ebenso wie Lisa an einem Hirntumor. Für die Familien ist dies neben der ganzen seelischen Belastung auch finanziell ein unglaublicher Kraftakt. Magdalenas Heilungschancen stehen leider sehr schlecht. Sie hat aber zum Glück eine intakte Familie. Ihr kennt Sie vielleicht aus VOL.AT (https://www.vol.at/aktion-fuer-magdalena-ein-weihnachtswunder/6845447) oder habt sonst schon von Ihr gehört. Ihr Wunsch zu Weihnachten ist es, möglichst viele Weihnachtskarten zu bekommen. Und sie hat unglaublich viele bekommen!

Sie hat Alex und mir mit einer Wahnsinns-Freude davon erzählt und sie hat wirklich ganze Berge bzw. Kisten von Weihnachtskarten bekommen!


Am Dienstag waren Günther Breitegger und ich in einer von Lisas Mutter ausgewählten Location, um die siebenjährige Lisa mit Ihrer neunjährigen Schwester und ihrer alleinstehenden Mutter zu besuchen. Auch hier haben wir die Spende mit einer Weihnachtskarte übergeben.

Bei diesem Termin waren auch Joe vom Verein „Stunde des Herzens“ und Andrea von der Elterngruppe für krebskranke Kinder in Vorarlberg mit dabei.

Es war rührend, wie uns Lisa und Ihre Schwester mit strahlenden Augen erzählten, was sie an Weihnachten alles machen wollen. Aber Lisa hat auch über Ihre Krankheit gesprochen. Ihre Mutter hat uns erzählt, dass Lisa solche und solche Tage hat. Tage wie heute voller Freue und Lebenslust, aber auch Tage an denen Sie Angst hat. Angst vor dem, was noch alles auf sie zukommen wird. Angst vor dem Ungewissen und Angst vor dem Sterben. Leider stehen auch die Heilungschancen der kleinen Lisa nicht sehr gut. Ihre Mutter musste die Arbeit in Lichtenstein kündigen, sie fährt mindestens einmal in der Woche für die Chemotherapie nach Innsbruck. Als alleinstehende Mutter mit 2 Kindern eine riesen Herausforderung!

Da die Mutter Grenzgängerin war, bekommt sie keine Förderungen und hat auch keinen Pflegeurlaub. Der finanzielle Druck ist auch hier neben der seelischen Belastung enorm.


So traurig und herzzerreißend die Geschichten auch sind, so wertvoll und herzerwärmend waren unsere Begegnungen mit den beiden kleinen Mädchen und deren Familien! Die Freude und die Lebenslust in den Augen von Lisa und Magdalena lässt uns hoffen, dass sie diese schlimme Krankheit doch noch besiegen. Das ist unser Weihnachtswunsch!!!


Wir möchten uns im Namen der Familien und von unserer Seite bei allen Spendern des SV-Heinzenbeer herzlichst bedanken. Wir dürfen wirklich stolz sein „Heinzenbeerler“ zu sein!

Wir wünschen Euch und Euren Lieben frohe und gesegnete Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allem Gesundheit!


Im Namen Eures Obmann-Teams

Sandy


Gerade in Zeiten von Corona, wo die sozialen Kontakte so reduziert sind, geben mir Menschen, die an uns denken und an unserem Schicksal teilnehmen, die Kraft, die ich brauche, jeden Tag so gut es geht für meine Kinder stark zu sein.(Mutter von Lisa)

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